Vater und Sohn beim **Fett-Diebstahl** in Siegburg auf frischer Tat ertappt

Kristiane Dippel
Kristiane Dippel
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Ein Herd mit einem Gefäß darauf, das ein gekochtes Objekt enthält.Kristiane Dippel

Polizei stoppt mutmaßliche Diebe von Altfett - Vater und Sohn beim **Fett-Diebstahl** in Siegburg auf frischer Tat ertappt

Ein Vater und sein Sohn wurden in Siegburg beim Diebstahl von gebrauchtem Frittierfett aus einem Restaurant auf frischer Tat ertappt. Die Polizei nahm die beiden Männer fest, nachdem sie dabei beobachtet worden waren, Fässer in einen Transporter zu laden. Der Vorfall ist Teil einer größeren Serie ähnlicher Straftaten, von der lokale Gastronomiebetriebe betroffen sind.

Der 37-jährige Mann und sein 17-jähriger Sohn wurden auf einem Parkplatz in der Nähe des Tatorts gestellt. Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten mehrere Fässer mit Altfett in ihrem Kleintransporter. Beide Verdächtige betrieben zwar ein offiziell angemeldetes Unternehmen für die Entsorgung von Altölen, konnten jedoch nicht plausibel erklären, woher die gefüllten Behälter stammten.

Der Restaurantbesitzer hatte den Diebstahl gemeldet, nachdem er das Fehlen des Fetts bemerkt hatte. Auch andere benachbarte Gastronomiebetriebe waren in letzter Zeit Opfer ähnlicher Diebstähle geworden – die Täter hatten dabei leere Fässer gegen volle ausgetauscht, um nicht sofort aufzufliegen. Gebrauchtes Speisefett ist ein begehrter Rohstoff, der von spezialisierten Firmen oft zu Biodiesel weiterverarbeitet wird.

Die Polizei beschlagnahmte das Fahrzeug sowie die Fässer als Beweismittel. Die Verdächtigen wurden später wieder auf freien Fuß gesetzt, während die Kriminalermittler die Ermittlungen fortsetzen.

Der Fall bleibt weiterhin Gegenstand der Untersuchungen; die Behörden prüfen derzeit die Geschäftsunterlagen der Beschuldigten. Die Diebstähle von Altfett haben in letzter Zeit zugenommen, da der Rohstoff durch seine Wiederverwertbarkeit an Wert gewonnen hat. In Deutschland gibt es zwischen 80 und 100 Entsorgungsfirmen, die solche Materialien bearbeiten – eine direkte Verbindung zu diesem Vorfall besteht jedoch bisher nicht.