05 April 2026, 00:22

Vater und Sohn revolutionieren mit Abwasser-Wärmerückgewinnung den Energiemarkt

Ein Badezimmer mit einer Walk-in-Dusche, Toilette und Tür auf der rechten Seite, mit Fliesen an den Wänden und Deckenleuchten.

Vater und Sohn revolutionieren mit Abwasser-Wärmerückgewinnung den Energiemarkt

Ein Familienunternehmen in Deutschland setzt sich für die Verbreitung einer weitgehend unbekannten Energiespartechnologie ein. Die Unocconi GmbH, gegründet von Steffen Nittbaur und seinem Sohn Valentin, hat sich auf dezentrale Wärmeückgewinnung aus Abwasser von Duschen spezialisiert – ein Verfahren, das in Teilen Europas bereits weit verbreitet ist. Das System gilt als eine der effizientesten Methoden, um den Energieverbrauch in Gebäuden zu senken.

Steffen Nittbaur arbeitete über 25 Jahre als Industrieingenieur bei Mercedes-Benz, bevor er das Unternehmen 2021 verließ. Nach einem Aufhebungsvertrag schloss er ein Fernstudium der Umweltwissenschaften ab. Seine Forschungen zur Wärmeückgewinnung aus Duschwasser bildeten später die Grundlage für seine Abschlussarbeit – und schließlich für ein eigenes Unternehmen.

Gemeinsam mit seinem Sohn Valentin, der einen doppelten Abschluss in Betriebswirtschaftslehre hat, gründete er die Unocconi GmbH. Valentin arbeitet mittlerweile in Vollzeit für das Unternehmen und treibt dessen Wachstum voran.

Trotz der nachgewiesenen Effizienz der Technologie gibt es in Deutschland Hindernisse. Regulatorische Hürden bremsen die Verbreitung aus, obwohl steigende Energiekosten energiesparende Lösungen dringender denn je machen. In mehreren anderen europäischen Ländern wird das System bereits seit Jahren erfolgreich eingesetzt.

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Die Unocconi GmbH will die Aufmerksamkeit auf eine Technologie lenken, die den Energieverbrauch in Haushalten deutlich reduzieren könnte. Angesichts steigender Energiepreise könnte die Arbeit des Unternehmens für den deutschen Gebäudesektor immer relevanter werden. Das Vater-Sohn-Duo kämpft weiterhin für einen Wandel in einem Markt, in dem die Lösung noch zu wenig genutzt wird.

Quelle