03 March 2026, 01:59

Verallia schließt Essener Glaswerk – 310 Arbeitsplätze in Gefahr

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer belebten Stadtstraße im Jahr 1833, das Gebäude, Menschen, Karren, Pfähle, Flaggen, Bäume und Himmel zeigt, mit dem Text "factories from land c 1833 oil" unten.

Verallia schließt Essener Glaswerk – 310 Arbeitsplätze in Gefahr

Die Verallia Deutschland AG hat Pläne bekannt gegeben, ihr Glaswerk in Essen zu schließen. Von der Entscheidung betroffen sind rund 310 Mitarbeiter am Standort. Oberbürgermeister Thomas Kufen bezeichnete den Schritt als einen schweren Rückschlag für die Industrie der Stadt.

Das Essener Werk ist eines von vier Verallia-Standorten in Deutschland und beschäftigt etwa 300 Beschäftigte – das entspricht rund 21 Prozent der bundesweiten Belegschaft des Unternehmens. Deutschlandweit zählt das Unternehmen über 1.400 Mitarbeiter, während die Verallia-Gruppe weltweit 32 Produktionsstätten in 11 Ländern mit rund 10.000 Beschäftigten betreibt.

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Die Stadt Essen hat zugesagt, eng mit Verallia und der EWG (Essen Wirtschaftsförderungsgesellschaft) zusammenzuarbeiten, um die betroffenen Mitarbeiter zu unterstützen. Zudem sollen mögliche neue Nutzungen für das Gelände geprüft werden. Derzeit laufen Gespräche mit dem Betriebsrat und der Unternehmensführung, um die wirksamsten Hilfsmaßnahmen zu ermitteln.

Oberbürgermeister Kufen bedauerte die Schließung und betonte die Auswirkungen auf die Essener Wirtschaft. Ziel der Stadt sei es, Arbeitsplatzverluste so weit wie möglich zu begrenzen und alternative Lösungen für die Zukunft des Standorts zu finden.

Mit der Schließung verliert Essen einen wichtigen Arbeitgeber in seiner industriellen Landschaft. Durch die Zusammenarbeit mit Verallia und der EWG sollen neue Perspektiven für die Beschäftigten und das Gelände geschaffen werden. Weitere Details zu den Unterstützungsmaßnahmen werden im Verlauf der Gespräche bekannt gegeben.