Viersen gedenkt am 27. Januar der NS-Opfer mit bewegender Zeremonie
Kristiane DippelViersen gedenkt am 27. Januar der NS-Opfer mit bewegender Zeremonie
Gedenkveranstaltungen am Dienstag, dem 27. Januar, finden bundesweit statt
Am kommenden Dienstag, dem 27. Januar, werden in ganz Deutschland Feierlichkeiten zum jährlichen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. In Viersen haben die LVR-Klinik und die Initiative 27. Januar eine besondere Veranstaltung organisiert, um der Opfer der NS-Zeit zu gedenken. Im Mittelpunkt des Programms steht die Erinnerung an diejenigen, die in dieser dunklen Epoche ihr Leben verloren.
Die Gedenkveranstaltung beginnt um 15:00 Uhr im Hauptverwaltungsgebäude der LVR-Klinik Viersen. Die Teilnehmer begeben sich anschließend auf einen Gedenkmarsch zu den Stolpersteinen – jenen kleinen Messingtafeln, die in den Boden eingelassen sind und an die Opfer auf dem Klinikgelände erinnern.
In der St.-Johannes-Kirche auf dem Klinikareal werden die Namen von zehn ermordeten Patienten verlesen. Für jeden Namen wird eine Kerze entzündet, um ihrer zu gedenken. Den Abschluss der Feier bildet ein Gottesdienst in derselben Kirche. Obwohl die Identität der zehn Opfer in öffentlichen Unterlagen nicht dokumentiert ist, soll die Veranstaltung sicherstellen, dass ihre Schicksale nicht in Vergessenheit geraten. Die Organisatoren betonen die Bedeutung von Reflexion und Erinnerung während der Zusammenkunft.
Die Gedenkfeier in der LVR-Klinik Viersen reiht sich ein in die bundesweiten Veranstaltungen am 27. Januar. Der Gedenkmarsch, die Namenslesung und das Kerzenentzünden bilden den Kern der Veranstaltung. Der anschließende Gottesdienst in der St.-Johannes-Kirche beschließt den Nachmittag.






