Viktoria Köln verliert Topscorer an MSV Duisburg – doch der Neuzugang gibt Hoffnung
Nina PohlViktoria Köln verliert Topscorer an MSV Duisburg – doch der Neuzugang gibt Hoffnung
Viktoria Köln verliert Topscorer Lex-Tyger Lobinger an MSV Duisburg – und reagiert mit Neuzugang
Viktoria Köln muss im Wintertransferfenster den Abgang seines besten Torschützen verkraften: Lex-Tyger Lobinger wechselt zum Zweitliga-Aufstiegsaspiranten MSV Duisburg. Der Drittligist handelte jedoch schnell und verpflichtete als Ersatz den 21-jährigen Joel Vega Zambrano von SC Paderborn. Die personellen Veränderungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem der Verein mit sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge steht.
Lobingers Wechsel stellt für Viktoria Köln einen herben Verlust dar – der Stürmer hatte in dieser Saison in nur 17 Spielen neun Treffer erzielt. Sein Abgang stärkt hingegen die Aufstiegsambitionen von MSV Duisburg, während Köln im Gegenzug eine Ablösesumme kassiert.
Den Ausfall kompensiert der Klub bereits mit Vega Zambrano, einem vielseitigen Offensivspieler, der in 61 Partien für Paderborn 17 Tore erzielte. Anders als Lobinger ist der Neuzugang kein klassischer Mittelstürmer, sondern kann als "falsche Neun" oder auf den Außenbahnen agieren. Diese Flexibilität passt zur jüngsten Strategie Viktoria Kölns, die Angriffsreihe mit anpassungsfähigen Spielern zu verstärken.
Intern rückt nun David Otto in die Rolle des ersten Stürmers auf. Gleichzeitig könnte Benjamin Zank in der Rückrunde mehr Spielzeit erhalten. Trotz Lobingers Abgang bleibt die Mannschaft zuversichtlich – schließlich hat sie ähnliche Abgänge von Leistungsträgern in der Vergangenheit gut gemeistert.
Mit einer umgestalteten Offensive startet Viktoria Köln ins neue Jahr, behält aber den sechs Punkte umfassenden Abstand zur Abstiegszone bei. Vega Zambranos Verpflichtung und Ottos Positionswechsel bieten sofortige Lösungen, während der Klub weiterhin nach weiteren Verstärkungen Ausschau hält. Die Maßnahmen sollen die Wettbewerbsfähigkeit in der 3. Liga sichern.






