Vodafone Deutschland bekommt neuen Technologie-Chef zum 1. Februar 2026

Nina Pohl
Nina Pohl
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Ein schwarzes Telefon mit Zahlen und Text, der durch die Scheibe sichtbar ist, verbunden durch Drähte, vor einem weißen Hintergrund.Nina Pohl

Vodafone Deutschland bekommt neuen Technologie-Chef zum 1. Februar 2026

Vodafone Deutschland hat einen neuen Leiter für den Technologie- und Netzwerkbereich ernannt. Fabrizio Rocchio übernimmt ab dem 1. Februar 2026 die Position des Geschäftsführers und Netzwerkdirektors. Er folgt auf Tanja Richter, die seit 2022 die Technologiesparte des Unternehmens geleitet hat und am selben Datum ausscheiden wird.

Tanja Richter war 2022 als Geschäftsführerin Technologie zu Vodafone Deutschland gestoßen. Während ihrer Amtszeit trieb sie den Ausbau des größten Gigabit-Netzes Deutschlands voran, mit besonderem Fokus auf höhere Ausfallsicherheit und Stabilität. Zudem förderte sie die Einführung der Open-RAN-(O-RAN-)Technologie in der Mobilfunkinfrastruktur von Vodafone.

Fabrizio Rocchio bringt umfangreiche Erfahrung in der Telekommunikationsbranche mit: Über 25 Jahre war er in verschiedenen Positionen tätig, unter anderem bei Belgacom und Foster Wheeler in Belgien sowie bei One Austria. Später wechselte er zu Vodafone, wo er von 2014 bis 2021 als Technologievorstand (CTIO) bei Vodafone Italien arbeitete, bevor er 2021 die Leitung der Netzwerkentwicklung bei Vodafone Deutschland übernahm. Rocchio verfügt über einen Abschluss in Industrieingenieurwesen des Politecnico di Milano sowie einen Master of Science in Telekommunikation der University of Colorado Boulder. Seine Ernennung erfolgte nach Zustimmung des Aufsichtsrats der Vodafone GmbH.

Marcel de Groot, CEO von Vodafone Deutschland, würdigte Richters Beitrag zum Wachstum des Unternehmensnetzwerks und äußerte sich zuversichtlich, dass Rocchio die Weiterentwicklung des größten Gigabit-Netzes Deutschlands vorantreiben werde.

Der Führungswechsel tritt am 1. Februar 2026 in Kraft. Rocchio wird die Technologiestrategie von Vodafone Deutschland leiten, darunter die weitere Entwicklung des Gigabit-Netzes. Das Unternehmen betonte, dass der Netzausbau und Innovationen unter seiner Führung weiterhin Priorität genießen.