30 March 2026, 00:20

Volksbank Mönchengladbach baut neue Filiale nach Sprengstoffanschlag auf Geldautomat

Außenansicht eines Gebäudes mit einer "Union Bank"-Tafel, das Treppen mit Geländern, Fußgänger, Fahrzeuge, Banner, Bäume, Strommasten und einen klaren Himmel zeigt.

Volksbank Mönchengladbach baut neue Filiale nach Sprengstoffanschlag auf Geldautomat

Die Volksbank Mönchengladbach eG plant den Bau eines neuen Bürogebäudes am Tomper Weg im Stadtteil Hardt. Das Vorhaben folgt der Verlegung der bisherigen Filiale, die durch eine Sprengung eines Geldautomaten schwer beschädigt worden war. Mit dem Neubau will die Bank ihre lokale Präsenz stärken und sich gleichzeitig an die Veränderungen im Bankensektor anpassen.

Das städtische Grundstück für den Neubau wurde mit Unterstützung der WFMG (Wirtschaftsförderung Mönchengladbach) und der EWMG (Entwicklungsgesellschaft für die Stadt Mönchengladbach) veräußert. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Anfang 2028 vorgesehen. Der zweistöckige, L-förmige Bau wird im Erdgeschoss die Volksbank-Filiale auf 475 Quadratmetern beherbergen.

Zusätzlich stehen im Obergeschoss 300 Quadratmeter zur Vermietung bereit, was potenziell neue Arbeitsplätze schaffen könnte. Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der WFMG, betonte, dass das Design harmonisch in das Umfeld eingebunden werde und gleichzeitig eine gute Erreichbarkeit für Kunden gewährleiste.

In den vergangenen fünf Jahren ist der Bankenimmobilienmarkt in Mönchengladbach stärker eingebrochen als in vergleichbaren Städten wie Krefeld oder Oberhausen. Zwischen 2021 und 2025 schlossen rund 25 Prozent der Filialen – in anderen Städten waren es nur 15 bis 20 Prozent. Treiber dieses Wandels sind der Trend zum Digital Banking sowie die Konkurrenz durch Fintechs, was lokal zu einem Rückgang der Mieten um 10 bis 15 Prozent führte.

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Trotz dieser Herausforderungen unterstreicht die neue Filiale das Bekenntnis der Volksbank zum persönlichen Kundenservice. Das Projekt spiegelt die branchenweiten Veränderungen wider und vereint digitalen Fortschritt mit traditionellen Bankdienstleistungen.

Die neue Hardter Filiale ersetzt den beschädigten Standort und erweitert das Angebot der Bank. Mit vermietbaren Flächen und modernen Räumlichkeiten soll sie lokale Arbeitsplätze fördern und gleichzeitig die Kundenbindung stärken. Die Fertigstellung ist für Anfang 2028 geplant.

Quelle