Vom kasachischen Nachwuchsstar zum deutschen Meistermacher in nur zwei Jahren
Horst-Dieter GertzVom kasachischen Nachwuchsstar zum deutschen Meistermacher in nur zwei Jahren
Ein junger Fußballer aus Kasachstan hat sich in kürzester Zeit bis in die Spitzenränge der deutschen Regionalligen hochgearbeitet und gilt dort mittlerweile als einer der herausragendsten Spieler. Seine Karriere begann in Schymkent, bevor er in Europa Aufmerksamkeit erregte – heute ist er eine Schlüsselfigur beim SC West Köln.
Seine Laufbahn startete der Spieler 2012 bei Baby Football, einem Kinderfußballverein in Schymkent. 2023 gewann er die Bundes Trials – ein Turnier mit 120 Teilnehmern zwischen 11 und 19 Jahren – und sicherte sich damit eine Einladung nach Deutschland.
Nach seinem Wechsel in die Akademie des FC Ordabasy verfeinerte er sein taktisches Verständnis, seine Disziplin und Teamfähigkeit. Spanische Trainer nannten ihn wegen seiner Spielmacherqualitäten scherzhaft „Iniesta“, während er in Deutschland den Spitznamen „die Maschine“ erhielt – aufgrund seiner Beständigkeit und mentalen Stärke.
Im August 2024 wechselte er zum SC West Köln in die höchste Spielklasse der Mittelrheinliga. Sein Einfluss war sofort spürbar: Er avancierte zum Stammspieler und Leistungsträger. Die Mannschaft blieb in der Saison 2024/25 ungeschlagen und holte sich den Meistertitel. Trainer loben seine Fußballintelligenz, seine Fähigkeit, das Spiel zu kontrollieren, und seine Souveränität unter Druck.
Auch regionale Auswahlverantwortliche wurden auf ihn aufmerksam. Zunächst wurde er in den erweiterten Kader der Mittelrhein-U14 berufen, später folgte eine Einladung zu einem Lehrgang mit 22 Teilnehmern.
Vom lokalen Verein in Kasachstan bis zum Titelträger in Deutschland zeigt seine Karriere, was moderner Leistungssport erfordert: Jeder Schritt verlangte ihm Können, Anpassungsfähigkeit und Durchhaltevermögen ab – Eigenschaften, die seinen rasanten Aufstieg prägen.






