30 May 2026, 14:16

Vonovia will Bundeswehr-Wohnungen bauen – doch die Kosten bremsen das Projekt

Vonovia bietet seine Dienste der Bundeswehr an

Vonovia will Bundeswehr-Wohnungen bauen – doch die Kosten bremsen das Projekt

Deutschlands größter Vermieter Vonovia bietet Bau und Betrieb neuer Bundeswehr-Wohnungen an

Vonovia, Deutschlands größter Wohnungsanbieter, hat sich bereit erklärt, neue Wohnungen für die Bundeswehr zu errichten und zu verwalten. Unternehmenschef Rolf Buch sieht darin einen wichtigen Schritt, um die Expansionspläne der Streitkräfte zu unterstützen. Angesichts steigender Baukosten und des wachsenden Bedarfs an bezahlbarem Wohnraum kommt der Vorschlag zu einem Zeitpunkt, an dem die Bundesregierung den Wohnungsbau beschleunigen will.

Die Bundeswehr strebt an, ihre Truppe auf mindestens 260.000 aktive Soldatinnen und Soldaten zu vergrößern. Um dies zu erreichen, schlägt Vonovia vor, neue Wohnungen speziell für Militärangehörige zu bauen und zu betreiben. Das Unternehmen verfügt bereits über Erfahrung in diesem Bereich, da es in der Vergangenheit Bundesimmobilien übernommen hat – darunter auch Bestände der Bundeswehr.

Allein im Jahr 2023 plant Vonovia den Bau von 3.000 neuen Wohnungen. Zudem hält das Unternehmen Grundstücksreserven vor, die den Bau von bis zu 70.000 weiteren Wohneinheiten ermöglichen würden. Allerdings liegen die aktuellen Baukosten bei über 5.000 Euro pro Quadratmeter, was bezahlbare Mieten erschwert. Damit Wohnraum erschwinglich bleibt, müssten die Kosten auf unter 3.500 Euro pro Quadratmeter sinken.

Die Bundesregierung hat die Initiative „Wohnungsbau-Turbo“ gestartet, um den Bau von Wohnungen in ganz Deutschland zu beschleunigen. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Rahmenbedingungen in der Immobilienbranche verbessern. Rolf Buch betonte, dass angemessener Wohnraum entscheidend sei – sowohl für die Rekrutierung als auch für den Verbleib von Soldatinnen und Soldaten im Dienst.

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Vonovias Angebot passt zu den Wachstumsplänen der Bundeswehr und den Bemühungen der Regierung, den Wohnungsbau voranzutreiben. Sollte die Zusammenarbeit erfolgreich sein, könnte sie die Wohnungsnot lindern und gleichzeitig die Personalgewinnung der Streitkräfte unterstützen. Die nächsten Schritte hängen von Kostensenkungen und einer engeren Abstimmung zwischen dem Unternehmen und den Bundesbehörden ab.

Quelle