20 April 2026, 18:19

Warum der 8. November den unsichtbaren Heldinnen des Alltags gehört

Eine Gruppe von Menschen in orangefarbenen Uniformen sammelt verstreuten Müll, einschließlich Flaschen, entlang einer Straße mit Bäumen, Pfählen, Brettern und Fahrzeugen, vor einem Hintergrund von Gebäuden und bewölktem Himmel.

Warum der 8. November den unsichtbaren Heldinnen des Alltags gehört

Jedes Jahr am 8. November wird weltweit der Internationale Tag der Putzfrau begangen. Das Datum wurde zu Ehren von Karo Rutkowsky gewählt, einer fiktiven Reinigungskraft, die von der deutschen Autorin Gesine Schulz erschaffen wurde. Schulz, die als Bibliothekarin arbeitete, rief den Aktionstag 2004 ins Leben, um die oft unsichtbare Arbeit von Reinigungskräften zu würdigen.

Die Idee zu diesem Feiertag entstand aus Schulz' Interesse an internationalen Gedenktagen. Als sie auf Wikipedia die Liste der Feiertage durchstöberte, fiel ihr auf, dass es keinen Tag gab, der Reinigungskräften gewidmet war. Sie entschied sich für den 8. November, da dieser mit dem Geburtstag ihrer literarischen Figur, Karo Rutkowsky, übereinstimmte.

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Alleine in Deutschland arbeiten etwa 600.000 Menschen in Vollzeit im Reinigungsgewerbe. Weitere 100.000 sind in Minijobs beschäftigt, hinzu kommen viele Freiberufler oder nicht angemeldete Beschäftigte. Der Tag soll auf die Herausforderungen aufmerksam machen, mit denen diese Arbeiterinnen und Arbeiter konfrontiert sind – egal, ob sie offiziell angestellt sind oder im informellen Sektor tätig sind.

Unternehmen nutzen den Anlass oft, um ihre Wertschätzung zu zeigen. Manche überreichen ihren Reinigungskräften weiße Rosen als einfaches, aber eindrückliches Dankeschön.

Der Internationale Tag der Putzfrau gewinnt zunehmend an Bekanntheit. Er erinnert daran, welche unverzichtbare Rolle Reinigungskräfte in Betrieben und im Gemeinschaftsleben spielen. Gleichzeitig lenkt der Aktionstag den Blick auf die Notwendigkeit fairer Arbeitsbedingungen in der gesamten Branche.

Quelle