Weihnachtswunder im Wuppertaler Zoo: Drill-Baby und Yak-Kalb erobern die Herzen

Horst-Dieter Gertz
Horst-Dieter Gertz
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Ein Affe und sein Baby auf einem Ast.Horst-Dieter Gertz

Weihnachtswunder im Wuppertaler Zoo: Drill-Baby und Yak-Kalb erobern die Herzen

Wuppertaler Zoo begrüßt pünktlich zur Weihnachtszeit zwei neue Bewohner

Just rechtzeitig zur Festtagszeit hat der Wuppertaler Zoo Nachwuchs bekommen: Am Heiligabend erblickte ein junges Drill-Weibchen das Licht der Welt, einen Tag später folgte ein Yak-Kalb. Beide Geburten stärken die Artenschutzbemühungen des Zoos.

Das am 24. Dezember geborene Drill-Weibchen gehört zu einer vom Aussterben bedrohten Art. In freier Wildbahn sind Drills durch Wilderei und Lebensraumverlust in Afrika massiv gefährdet. Das Jungtier wird in ein europäisches Zuchtprogramm integriert, das den Erhalt der Art sichern soll.

Das Yak-Kalb, das am zweiten Weihnachtsfeiertag zur Welt kam, hat sich bereits in seinem Außengehege eingelebt. Obwohl der Wuppertaler Winter mild ausfällt, ist die Art von Natur aus an die extremen Frostbedingungen des Himalayas und der Mongolei angepasst. Besucher können das junge Yak nun bei seinen ersten Erkundungen beobachten.

Die beiden Neuzugänge unterstreichen die Bedeutung des Wuppertaler Zoos für den Artenschutz: Während die Geburt des Drills die Rettungsbemühungen für eine in freier Wildbahn stark bedrohte Spezies unterstützt, bietet das Yak-Kalb den Gästen die Gelegenheit, ein robustes Tier in einer neuen Umgebung zu erleben.