West-Derby in Krefeld: 5.000 Fans fiebern mit im Abstiegskampf
Das bevorstehende West-Derby zwischen der HSG Krefeld und Dormagen wird über 5.000 Fans in die Yayla-Arena locken. Für die Krefelder geht es in diesem Spiel um mehr als nur Punkte – es ist ein entscheidender Kampf gegen den Abstieg. Hinter den Kulissen läuft unter Hochdruck die Vorbereitung: Innerhalb von nur 19 Stunden muss die Multifunktionsarena vom Eishockeyfeld in eine Handballhalle verwandelt werden.
Direkt nach dem letzten Eishockeyspiel beginnt die Umrüstung. Ein 15-köpfiges Team arbeitet durch die Nacht, um die Fläche zu reinigen, die Tribünen zurückzufahren und die Spielerbänke abzubauen. Anschließend wird ein spezieller Handballboden verlegt, der den Wettkampfstandards entspricht.
Auch die Temperatur spielt eine entscheidende Rolle: Die Innenraumklima muss konstant bei 18 Grad gehalten werden, damit der Boden sich vor Spielbeginn optimal setzt. Pünktlich um 18 Uhr muss alles fertig sein, damit die Tore für den Anpfiff um 19:30 Uhr wie geplant geöffnet werden können.
Trainer Mark Schmetz zeigte sich zuversichtlich mit Blick auf die jüngste Leistung seiner Mannschaft. Er betonte, wie wichtig es sei, mit hoher Intensität auf das Feld zu gehen – schließlich geht es in diesem Heimspiel um wertvolle Punkte im Abstiegskampf. Zwar liegen keine offiziellen Zuschauerzahlen für die letzten drei Spiele der Krefelder in der Yayla-Arena vor, doch dieses Derby gilt bereits jetzt als eines der Highlights der Saison.
Die Partie wird nicht nur die Mannschaft, sondern auch das Organisationsteam vor eine Bewährungsprobe stellen. Gelingt die reibungslose Umrüstung und zeigt das Team eine starke Leistung, könnte das den entscheidenden Schub im Kampf um den Klassenverbleib bringen. Die Fans werden die Ränge füllen – in der Hoffnung auf ein Ergebnis, das die Abstiegsängste vertreibt.






