Wie Ministerpräsident Wüst mit seiner Familie die Christkind-Tradition lebt
Nina PohlBei den Wüsts holt Santa die Wunschliste ab - Wie Ministerpräsident Wüst mit seiner Familie die Christkind-Tradition lebt
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat bei einem kürzlichen Besuch im Christkind-Postamt in Engelskirchen Einblick in die Weihnachtsbräuche seiner Familie gegeben. Der Politiker erinnerte sich an seine eigenen Kindheitserinnerungen – an das Schreiben von Wunschzetteln und die Vorfreude auf die ankommenden Geschenke.
Als Junge markierte Wüst die gewünschten Spielsachen in Katalogen, um daraus seinen Weihnachtswunschzettel zu erstellen. Besonders prägend war für ihn ein Dreirad, an das er sich noch heute gern zurückerinnert. Nun führt seine Tochter die Tradition fort, indem sie ihren Wunschzettel abends neben einen Teller mit Plätzchen legt.
Das Christkind, eine zentrale Figur der deutschen Weihnachtsbräuche, soll die Wunschzettel nachts abholen. In Wüsts Haushalt weiß die Familie, dass der Zettel mitgenommen wurde, wenn am nächsten Morgen von den Plätzchen genascht wurde. Dieses verspielte Ritual findet sich auch in anderen deutschen Orten wie Lüneburg, Türkenfeld oder Malschwitz wieder, wo Kinder ebenfalls Leckereien für das Christkind bereitlegen.
Wüsts Besuch in Engelskirchen unterstreicht die anhaltende Faszination der Christkind-Tradition für Familien in ganz Deutschland. Das einfache Ablegen von Plätzchen und Wunschzetteln bleibt für viele ein besonderer Teil der Weihnachtszeit. In diesem Jahr wird das Postamt in Engelskirchen erneut Briefe von Kindern sammeln, die sich auf ihre eigenen unvergesslichen Geschenke freuen.






