02 April 2026, 20:16

Wie Sprüth Magers von Düsseldorf zur globalen Kunstmacht aufstieg

Installationsansicht der Ausstellung 'Machtige Sammlung' im Museum of Modern Art in Berlin, mit einem großen Bildschirm auf der rechten Seite und Text an der Wand dahinter sowie einem Fenster auf der linken Seite.

Wie Sprüth Magers von Düsseldorf zur globalen Kunstmacht aufstieg

Die Galerie Sprüth Magers zählt zu den angesehendsten Adressen für zeitgenössische Kunst in Berlin. Bekannt für ihre mutigen und innovativen Ausstellungen, ist sie seit langem ein zentraler Ort für avantgardistische Werke. Die Geschichte der Galerie reicht mehr als vier Jahrzehnte zurück – mit Wurzeln, die weitab der deutschen Hauptstadt liegen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Gegründet wurde sie 1981 von Monika Sprüth und Philomene Magers in Düsseldorf. Anfangs auf europäische Künstler fokussiert, erweiterte sie später ihren Radius. In den 2010er-Jahren folgten Standorte in Berlin, London, Los Angeles und New York, die ihren globalen Einfluss ausbauten. Mit dieser Expansion wuchs auch das Künstlerportfolio: Internationale Größen wie Cindy Sherman, Barbara Kruger, John Baldessari und Louise Lawler gesellten sich dazu.

2008 eröffnete das Berliner Flagship in einem ehemaligen Ballsaal an der Oranienburger Straße. Der Ort entwickelte sich schnell zu einem Zentrum für bahnbrechende Ausstellungen. Künstler wie Thomas Scheibitz und George Condo feierten hier ihre Debüts, während etablierte Namen wie Robert Elfgen, Thomas Demand und Jenny Holzer ihre Werke präsentierten.

Die Fotografie bleibt ein Grundpfeiler des Galerieprogramms. Renommierte Fotografen wie Andreas Gursky, Thomas Struth und Candida Höfer waren in ihren Schauen prominent vertreten. Die Teilnahme an bedeutenden internationalen Kunstmessen festigte zudem ihren Ruf als führende Instanz der zeitgenössischen Szene.

Heute prägt Sprüth Magers weiterhin den globalen Kunstdiskurs. Der Berliner Standort bleibt ein lebendiger Ort für aufstrebende wie arrivierte Künstler. Die Entwicklung von einem Düsseldorfer Start-up zu einer internationalen Kraft spiegelt ihr anhaltendes Engagement für künstlerische Innovation wider.

Quelle