Wupperverband: Effektive Trockenheitsbewirtschaftung und Baubeginn für neue Schlammverbrennungsanlage
Wupperverband: Effektive Trockenheitsbewirtschaftung und Baubeginn für neue Schlammverbrennungsanlage
Wupperverband: Wirksames Dürremanagement und Baubeginn für neues Klärschlammverbrennungswerk
Rückblick auf das Jahr 2025 im Bergischen Land Auf der Jahresversammlung des Wupperverbands am 18. Dezember in Wuppertal blickt Vorstandsmitglied Ingo Noppen auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Im Jubiläumsjahr „95 Jahre Wupperverband“ zeigte sich besonders, wie entscheidend ein integriertes Wassermanagement von der Quelle bis zur Mündung ist – vor allem angesichts
Veröffentlichungsdatum: 18. Dezember 2025, 13:47 Uhr
Schlagwörter: Wissenschaft, Umweltforschung, Finanzen, Wirtschaft
Artikel: Der Wupperverband hat in den vergangenen Jahren sein Hochwasserschutz- und Wassermanagementsystem kontinuierlich ausgebaut. Neue Sensoren, digitale Aufrüstungen und Infrastrukturprojekte sollen die Sicherheit und Effizienz in der Region weiter verbessern. Gleichzeitig gilt es, ökologische Anforderungen mit der steigenden Nachfrage nach Wasserressourcen in Einklang zu bringen.
2025 erweiterte die Organisation ihr bestehendes Netz um 21 neue Sensoren sowie einen Pegelmesser in Leichlingen. Damit umfasst das System nun insgesamt 60 Pegelstationen und knapp 100 Sensoren, die Echtzeitdaten in das Bergische Hochwasserinformationssystem 4.0 einspeisen. Das KI-gestützte System ermöglicht schnellere Warnungen und präzisere Hochwasservorhersagen für die ansässige Bevölkerung.
Im selben Jahr verbesserten Renaturierungsmaßnahmen an Wipper und Murbach die Fischwanderwege und stärkten gleichzeitig den Hochwasserschutz. Eine Frühjahrsdürre stellte die Region auf die Probe, doch durch enge Abstimmung mit den Behörden gelang es dem Wupperverband, 9,2 Millionen Kubikmeter Wasser einzusparen. Dazu zählte auch die Reduzierung der Wasseraufbereitung, um die ökologische Funktion des Flusses während der Trockenphase zu schonen. Hinter den Kulissen sorgte 2025 die Umstellung auf SAP S/4HANA und weitere digitale Werkzeuge für effizientere Abläufe und bereitet die Organisation auf künftige Herausforderungen vor.
Für die Finanzplanung 2026 sind leichte Anpassungen der Beitragssätze in Bereichen wie Abwasserbehandlung und Gewässerunterhaltung vorgesehen. Mit Blick auf die Zukunft beginnt ab Ende 2028 der schrittweise Betrieb eines neuen Klärschlammverbrennungswerks in Wuppertal-Buchenhofen, das eine veraltete Anlage aus dem Jahr 1977 ersetzt. Zudem ist in Leverkusen eine voll energieeffiziente Kläranlage geplant, die ab 2032 mehrere Kommunen bedienen soll. Stand Dezember 2025 liegen jedoch noch keine weiteren Details zum genauen Standort vor.
Die jüngsten Modernisierungen und langfristigen Projekte des Wupperverbands zielen darauf ab, den Hochwasserschutz, die Abwasserbehandlung und die digitale Infrastruktur zukunftssicher zu gestalten. Damit soll das Wassermanagement in der Region langfristig gesichert und gleichzeitig den Umweltanforderungen sowie regulatorischen Vorgaben Rechnung getragen werden.
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