Zanders-Gelände wird zum nachhaltigen Stadtquartier mit Millioneninvestitionen umgestaltet
Christoph DöhnZanders-Gelände wird zum nachhaltigen Stadtquartier mit Millioneninvestitionen umgestaltet
Die Pläne zur Umwandlung des Zanders-Geländes in ein modernes Stadtquartier haben einen bedeutenden Schritt nach vorne gemacht. Der lokale Ausschuss hat wichtige Abrissarbeiten sowie die Gründung eines neuen Energieunternehmens genehmigt. Diese Beschlüsse markieren eine klare Wende hin zur Neugestaltung nach Jahren der Planung.
Die ehemalige Tischlerei an der Hauptstraße wird aufgrund von Belastungen durch gefährliche Stoffe abgerissen. Dieser Schritt folgt Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und der Notwendigkeit, Platz für zukünftige Bauvorhaben zu schaffen. Der Ausschuss gab zudem grünes Licht für den Abriss mehrerer Nebengebäude, darunter Bauten um den Kalandersaal, die Sortierhalle und das Lagerhochhaus.
Die Zanders Entwicklungsgesellschaft (ZEG) hat die Kosten für diese Abrissarbeiten auf 7,4 Millionen Euro veranschlagt. Gleichzeitig hat die Stadt Änderungen an den natürlichen Gegebenheiten des Geländes skizziert, darunter Pläne, den Bach von Norden nach Südosten über das Areal umzuleiten.
In einer separaten Entscheidung billigte der Ausschuss die Gründung des Energieunternehmens energy GL GmbH. Das in Partnerschaft mit Belkaw gegründete Unternehmen wird die Versorgung des Zanders-Quartiers mit nicht-fossilen Energien übernehmen. Bei der Abstimmung enthielt sich die FDP, während eine kleine Gruppe von Stadträten gegen den Vorschlag stimmte.
Mit dem Abriss der kontaminierten und veralteten Gebäude kann nun die Neuentwicklung beginnen. Da auch die Energieversorgungspläne voranschreiten, soll das Zanders-Gelände zu einem nachhaltigen urbanen Raum werden. Die nächsten Phasen konzentrieren sich auf Bauarbeiten und Infrastrukturverbesserungen.






