Zehn Jahre Haft für Millionenbetrug mit Corona- und Hochwasserhilfen

Kristiane Dippel
Kristiane Dippel
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Ein Plakat mit dem Text "Staaten verschwendet $3,613,969,972 jährlich durch die Durchsetzung von Marihuanagesetzen" und ein Bild eines Müllcontainers, der mit Geldscheinen überquillt.Kristiane Dippel

Zehn Jahre Haft für Millionenbetrug mit COVID-19-Hilfen in Köln - Zehn Jahre Haft für Millionenbetrug mit Corona- und Hochwasserhilfen

Ein 58-jähriger Mann ist wegen Betrugs in Millionenhöhe im Zusammenhang mit COVID-19-Hilfsprogrammen und Hochwasser-Soforthilfen zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sprach ihn schuldig, über Jahre hinweg ein komplexes Betrugssystem mit Briefkastenfirmen betrieben zu haben.

Zwischen April 2020 und Juni 2024 leitete der 58-Jährige das Netzwerk und erhielt für seine zentrale Rolle in dem Betrug eine zehntjährige Freiheitsstrafe. Seine Komplizen kamen mit milderen Urteilen davon, einer blieb sogar straffrei. Der Fall zeigt, wie mit Hilfe von Scheinfirmen und gefälschten Anträgen über Jahre hinweg Notfall-Fördersysteme systematisch ausgenutzt wurden.