Zeitzeugin berichtet in Berlin über ihre Kindheit im zerstörten Düren 1945
Kristiane DippelZeitzeugin berichtet in Berlin über ihre Kindheit im zerstörten Düren 1945
Zeitzeuginnenbericht: Ein Kindheit im Kriegsdeutschland – Lesung in Berlin im Januar 2026
Im Januar 2026 gibt Marianne Tombeux in einem öffentlichen Vortrag in Berlin Einblick in ihr Leben im Deutschland der Kriegszeit. Die Zeitzeugin, die als Kind die Bombenangriffe und die Folgen des Zweiten Weltkriegs in Düren erlebte, wird über ihre Erfahrungen berichten. Die Veranstaltung entsteht in Zusammenarbeit zwischen der Volkshochschule Rur-Eifel und dem Stadtmuseum Düren.
Der Abend unter dem Titel „Eine Kindheit in Düren während des Zweiten Weltkriegs“ findet am 15. Januar 2026 von 18:00 bis 19:30 Uhr im Gebäude der VHS Rur-Eifel in der Violengasse in Berlin statt. Tombeux wird aus ihrem Buch lesen, in dem sie die Zerstörung ihrer Heimatstadt, die Evakuierung der Bevölkerung und den langen Wiederaufbau nach 1945 schildert.
Als Sechsjährige erlebte Tombeux die Bombenangriffe und das Chaos der Nachkriegszeit in Düren mit. Jahrzehnte später hielt sie diese Erinnerungen schriftlich fest – eine Mischung aus persönlichem Leid und dem kollektiven Kampf um den Neuaufbau. Die Besucher:innen erhalten die Gelegenheit, ihren Rückblick zu hören und Fragen zum Leben in einer zerstörten Stadt zu stellen. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung jedoch erforderlich. Reservierungen sind über die Website der VHS Rur-Eifel oder per Anmeldeformular möglich.
Der Abend schafft eine direkte Verbindung zur Kriegsvergangenheit Düren – erzählt aus der Perspektive einer Augenzeugin. Tombeux’ Bericht ergänzt die historischen Bestände des Stadtmuseums. Die Veranstalter raten zu einer frühzeitigen Anmeldung, da die Plätze begrenzt sind.






