Zoll-Razzia in Krefeld: Schwarzarbeit und historische Kriegswaffe entdeckt
Christoph DöhnZoll-Razzia in Krefeld: Schwarzarbeit und historische Kriegswaffe entdeckt
Zollbeamte führen Razzia in Krefeld durch – Verdacht auf Schwarzarbeit und Fund einer Kriegswaffe
Am Freitagabend führten Zollfahnder in Krefeld im Rahmen laufender Ermittlungen eine Reihe von Durchsuchungen durch. Ziel der Aktion war ein Gastronomiebetrieb in Brüggen, bei dem der Verdacht auf nicht angemeldete Beschäftigung im Raum steht. Während der Razzia wurden mehrere mit dem Unternehmen in Verbindung stehende Objekte durchsucht.
Die Zollfahndungsstelle Krefeld leitete die strafrechtlichen Ermittlungen und sammelte Beweismaterial, um die genauen Umstände des Falls aufzuklären. Die Beamten durchsuchten die Geschäftsräume sowie weitere damit verbundene Standorte. Im Verlauf der Aktion wurden mehrere anwesende Personen befragt.
Auch IT-Forensiker des Zolls waren im Einsatz und sicherten digitale Daten, die als mögliche Beweismittel dienen könnten. Bei den Durchsuchungen stießen die Ermittler zudem auf eine Pistole, die vermutlich aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs stammt. Die Waffe wurde im Rahmen der Maßnahme beschlagnahmt.
Da die Ermittlungen noch andauern, gaben die Behörden keine weiteren Details bekannt. Interessierte wurden aufgefordert, sich direkt an die Zollfahndungsstelle Krefeld zu wenden.
Der Einsatz richtete sich zwar primär gegen Schwarzarbeit, führte aber auch zur Entdeckung der alten Schusswaffe. Die Ermittler werten weiterhin die gesicherten Beweise aus und befragen Beteiligte. Bis zum Abschluss der Untersuchungen werden vorerst keine weiteren Informationen veröffentlicht.






