29 March 2026, 14:21

Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholfahrten schwer verletzt in NRW

Plakat für den Ryukuan-Amerikanischen Freundschaftsausschuss Radrennen, das Radfahrer in Bewegung mit Veranstaltungseinzelheiten zeigt.

Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholfahrten schwer verletzt in NRW

Zwei schwere Pedelec-Unfälle nach Alkoholkonsum in Nordrhein-Westfalen

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Am vergangenen Wochenende ereigneten sich in Nordrhein-Westfalen zwei schwere Unfälle mit Pedelecs, bei denen die Fahrer unter Alkoholeinfluss standen. Zwei Männer wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei warnt erneut vor den Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr – auch auf dem Fahrrad.

Am Freitagabend wurde ein 45-jähriger Mann aus Straelen verletzt auf dem Radweg entlang der Arcener Straße aufgefunden. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden; die Beamten gehen von Alkoholkonsum aus.

Ein zweiter Unfall passierte am Sonntagmittag in der Nähe von Am Mühlenwasser in Geldern. Ein 41-Jähriger wurde schwer verletzt auf dem Weg entdeckt. Aufgrund von Anzeichen einer Alkoholisierung wurde eine Blutprobe entnommen.

Die Polizei betont, dass für Radfahrer – einschließlich Pedelec-Nutzer – dieselben Alkoholgrenzwerte gelten wie für Autofahrer. Wer betrunken fährt, riskiert den Führerscheinentzug und strafrechtliche Konsequenzen. Besonders während der Karnevalsfeierlichkeiten rät die Polizei dazu, sichere Heimfahrten zu planen und aufeinander zu achten.

Obwohl keine genauen Zahlen zu alkoholisierten Pedelec-Unfällen in der Region vorliegen, zeigen offizielle Daten für 2025, dass 34 Prozent aller Fahrradunfälle mit Verletzten unter Alkoholeinfluss standen. Erst kürzlich gab es in Dortmund am 27. Februar einen Zusammenstoß, bei dem ein Pedelec-Fahrer 1,6 Promille hatte, sowie einen Unfall in Münster am 8. März mit einem vermutlich betrunkenen Radfahrer.

Die beiden verletzten Männer befinden sich weiterhin im Krankenhaus. Die Polizei warnt weiterhin vor den Risiken von Alkohol im Straßenverkehr – besonders in feierfreudigen Zeiten. Die Vorfälle machen deutlich: Die rechtlichen Konsequenzen gelten für alle Verkehrsteilnehmer, unabhängig vom Fortbewegungsmittel.

Quelle