4,1 Prozent mehr Lohn für 58.000 Schlüsselbranchen-Beschäftigte in NRW
Kristiane DippelLohnabschluss im westfälischen Schlosserei-Handwerk - 4,1 Prozent mehr - 4,1 Prozent mehr Lohn für 58.000 Schlüsselbranchen-Beschäftigte in NRW
Nach zähen Verhandlungen erhalten Beschäftigte im Schlüsseldienstgewerbe Nordrhein-Westfalens eine Lohnerhöhung von 4,1 Prozent. Die Einigung betrifft rund 58.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und folgt auf eine Reihe von Warnstreiks in der gesamten Region.
Der neue Tarifvertrag wurde nach Gesprächen zwischen den Arbeitgebern und der IG Metall NRW geschlossen. Mehr als 2.000 Beschäftigte aus fast 30 Unternehmen hatten mit Streiks für bessere Bezahlung gedrängt.
Die Löhne steigen in zwei Stufen: Zum Jahresbeginn 2026 tritt eine Erhöhung um 2,85 Prozent in Kraft, gefolgt von einem weiteren Plus von 1,25 Prozent am 1. Dezember 2026. Zudem sieht die Vereinbarung höhere Ausbildungsvergütungen für Azubis vor.
Patrick Loos, Verhandlungsführer der IG Metall, bezeichnete das Ergebnis als einen „fairen Kompromiss“. Er betonte, dass der Tarifabschluss dazu beitrage, die Kaufkraft der Beschäftigten angesichts steigender Lebenshaltungskosten zu stabilisieren. Der Vertrag gilt bis Ende März 2027.
Die Lohnerhöhungen werden schrittweise im Laufe des Jahres 2026 eingeführt. Auch die Ausbildungsvergütungen werden gemäß der neuen Regelungen angehoben. Die Vereinbarung sichert Tausenden Beschäftigten in der Branche bis Anfang 2027 stabile Löhne.






