50 Jahre Stadtverwaltung: Wie Bürgerbeteiligung die Zukunft prägt
50 Jahre Stadtverwaltung: Bürgerbeteiligung als Schlüssel für die Zukunft
In diesem Jahr feiert unsere Stadtverwaltung ihr 50-jähriges Bestehen. Neben den Jubiläumsfeierlichkeiten betonen Verantwortliche die Bedeutung der Bürgerbeteiligung für die Gestaltung des lokalen Zusammenlebens. Engagement sei nicht nur essenziell für eine starke Demokratie, sondern auch für eine gut funktionierende Stadt.
Die Kommune bietet vielfältige Möglichkeiten, damit Einwohnerinnen und Einwohner mitreden können. Formate wie Bürgerdialoge, ein Seniorenbeirat und ein Integrationsrat sorgen dafür, dass verschiedene Gruppen Gehör finden. Besonders wichtig ist dabei, die Teilhabe in jedem Stadtteil niedrigschwellig und zugänglich zu gestalten.
Ein gelungenes Beispiel ist das „World Café“ in Straberg, aus dem der Waldorf-Bus hervorging – ein Mobilitätsangebot, das seitdem Seniorinnen und Senioren in den Ortsteilen verbindet. Weitere Projekte wie Lastenräder oder neue Willkommensschilder wurden über den Bürgerhaushalt finanziert.
Auch digitale Tools spielen eine zentrale Rolle: Mit dem Dormagener Mängelmelder können Bürgerinnen und Bürger Probleme im öffentlichen Raum schnell melden. Für ausführlicheres Feedback sammelt die Plattform „sag’s uns“ Anregungen, Kritik und Ideen und leitet sie direkt an die Verwaltung weiter.
Bürgermeister Erik Lierenfeld unterstreicht, dass die Stadt den Austausch zwischen Bürgerwillen und politischen Entscheidungen weiter stärken werde. Dies sei entscheidend für die zukünftige Entwicklung. Das Jubiläum fällt zusammen mit einem verstärkten Fokus auf mehr Mitsprache: Instrumente wie der Mängelmelder, der Bürgerhaushalt oder „sag’s uns“ sind bereits etabliert – und sollen sicherstellen, dass die Stimmen der Menschen direkt beeinflussen, wie sich die Stadt weiterentwickelt.






