Bayer Leverkusen kämpft mit Ausfällen und neuer Taktik gegen Gladbach
Christoph DöhnBayer Leverkusen kämpft mit Ausfällen und neuer Taktik gegen Gladbach
Bayer Leverkusen geht mit wichtigen Ausfällen und taktischen Anpassungen in das nächste Spiel
Vor dem Duell gegen Borussia Mönchengladbach muss Bayer Leverkusen auf zentrale Spieler verzichten: Robert Andrich und Exequiel Fernandez sind für die Partie gesperrt, während Exequiel Palacios weiterhin verletzungsbedingt ausfällt. In Andrichs Abwesenheit übernimmt Alejandro Grimaldo die Kapitänsbinde.
Trainer Kasper Hjulmand setzte beim jüngsten Champions-League-Debüt Leverkusens auf eine mutige taktische Umstellung. Er wechselte von einem 3-4-3- zu einem 4-2-3-1-System – eine Formation, die das Team zuvor nicht trainiert hatte. Die Änderung ging einher mit zwei Doppelfachwechseln, die in der 51. und 67. Minute gegen den FC Kopenhagen vorgenommen wurden.
Am Ende sicherte sich Leverkusen dank eines Treffers von Grimaldo und eines Eigentors der Gegner einen Punkt. Nach dem Spiel lobte Hjulmand die Standardsituationen-Stärke des Verteidigers und zog Vergleiche zu Christian Eriksen. Zudem betonte er sein Konzept der geteilten Führung: Die Kapitänsrolle soll unter den Spielern rotieren, statt fest an eine Person gebunden zu sein.
Mit Blick auf das Sonntagsspiel bezeichnete Hjulmand den engen Spielplan als „Privileg“. Trotz der kurzen Regenerationszeit erwarte er, dass seine Mannschaft voll vorbereitet sei. Ohne Andrich, Fernandez und Palacios trifft Leverkusen auf Mönchengladbach. Grimaldos Führung und seine Qualität bei Standards werden entscheidend sein, während sich das Team an Hjulmands flexible Taktik anpasst. Die Rotation und Formationswahl des Trainers stehen im kommenden Spiel auf dem Prüfstand.






