CDU-Veteran Fritz Schramma verlässt Partei nach 49 Jahren Mitgliedschaft
Fritz Schramma, langjähriges CDU-Mitglied, verlässt Partei nach fast fünf Jahrzehnten
Fritz Schramma, ein seit langem engagiertes Mitglied der CDU, hat die Partei nach nahezu 50 Jahren verlassen. Sein Austritt folgt auf Kritik an der Führung der Kölner Parteigliederung und internen Entscheidungen. Der ehemalige Politiker nannte lokale Konflikte als Hauptgrund für seinen Schritt.
Schramma gab seinen Rücktritt nach den jüngsten Kommunalwahlen in Köln bekannt. Offener Kritik übte er an der Umverteilung von Führungspositionen innerhalb des Kölner CDU-Stadtverbandes. Seiner Ansicht nach werde die Gruppe nicht mehr von Serap Güler geleitet, einer der prägenden Figuren der Partei.
Trotz seiner Frustration über die lokalen Verhältnisse lobte er die Leistungen der CDU auf Landes- und Bundesebene. Seine Äußerungen unterstreichen eine deutliche Kluft zwischen seiner Einschätzung der Bundespolitik und der Ausrichtung des Kölner Verbandes.
In einer abschließenden Botschaft rief Schramma jüngere Mitglieder dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft der Partei mitzugestalten. Sein Austritt markiert das Ende einer 49-jährigen Verbindung mit der CDU.
Austritt eines Veteranen wirft Fragen auf Der Rückzug eines erfahrenen Mitglieds wie Schramma wirft Fragen zu internen Spannungen im Kölner CDU-Verband auf. Seine Kritik an Führungswechseln und sein Appell für einen Neuanfang könnten die lokale Strategie der Partei beeinflussen. Welche Auswirkungen sein Abschied auf die jüngeren Mitglieder haben wird, bleibt abzuwarten.






