Duisburgs Gasverbrauch 2025: Warum die Nachfrage fast unverändert blieb
Horst-Dieter GertzDuisburgs Gasverbrauch 2025: Warum die Nachfrage fast unverändert blieb
Duisburgs Gasverbrauch blieb 2025 nahezu unverändert
Im Jahr 2025 blieb der Gasverbrauch in Duisburg im Vergleich zum Vorjahr fast gleich. Die Nutzung hängt stark von den Wetterbedingungen ab – im Winter wurden 45 Frosttage registriert. Eine genauere Analyse der Zahlen zeigt Verschiebungen, wie verschiedene Sektoren während der Heizperiode auf Gas zurückgriffen.
Das von den Netze Duisburg betriebene Gasnetz der Stadt erstreckt sich über rund 1.760 Kilometer und versorgt etwa 70.300 Zählpunkte. 2025 wurden insgesamt 1,89 Terawattstunden (TWh) an die Verbraucher geliefert.
Während private Haushalte 2025 etwas mehr Gas verbrauchten als im Vorjahr, sank der Verbrauch bei Gewerbe- und Industriekunden um 13,4 Millionen Kilowattstunden (kWh). Insgesamt blieb die Gesamtnachfrage der Stadt damit nahezu stabil.
Seit 2021 ist der Gasverbrauch der Haushalte um etwa 468 Millionen kWh zurückgegangen. Die Heizsaison – die offiziell vom 1. Oktober bis zum 30. April dauert – spielt dabei eine zentrale Rolle, da kältere Temperaturen die Nachfrage in die Höhe treiben. Während sich die Werte in Duisburg kaum änderten, zeigt der bundesweite Trend einen leichten Anstieg des Gasverbrauchs in Industrie und Gewerbe.
Die Entwicklung in Duisburg spiegelte 2025 nur geringe Unterschiede zwischen Haushalten und Unternehmen wider. Die stabile Gesamtnachfrage entspricht dabei den übergeordneten Mustern, bei denen Temperatur und saisonale Bedürfnisse weiterhin die wichtigsten Faktoren bleiben. Die städtische Infrastruktur sichert trotz sich wandelnder Nutzungsgewohnheiten weiterhin eine zuverlässige Energieversorgung.