Essen investiert Millionen in Modernisierung von elf Sportstätten bis 2026
Christoph DöhnEssen investiert Millionen in Modernisierung von elf Sportstätten bis 2026
Essens Ausschuss für Sport und Bäder gibt grünes Licht für umfangreiche Modernisierungen an elf Sportstätten
Der Ausschuss für Sport und Bäder der Stadt Essen hat umfangreiche Aufwertungsmaßnahmen für elf Sportanlagen in der gesamten Stadt genehmigt. Die am 27. Januar 2026 beschlossenen Verbesserungen umfassen neue Kunstrasenflächen, sanierte Laufbahnen sowie modernisierte Zuschauerränge. Die Gesamtinvestitionen fließen in Fußballplätze, Leichtathletikanlagen und Infrastruktur für Zuschauer.
Das größte Einzelprojekt betrifft das Wilhelm-Haneke-Stadion, wo der Großfeld-Kunstrasen ersetzt und die Stehplatzterrasse modernisiert wird. Die Kosten für diese Maßnahmen belaufen sich auf rund 750.000 Euro.
In der Helmut-Rahn-Sportanlage erhalten zwei Großfelder neuen Kunstrasen, zudem entsteht eine zweistufige Stehplatzterrasse. Die Gesamtkosten liegen bei etwa 500.000 Euro. Ähnlich wird in der Sportanlage Stankeitstraße der Kunstrasen ausgetauscht, die Flutlichtanlage verbessert und eine neue Laufbahn mit Weitsprunganlage gebaut – alles für rund 500.000 Euro.
Die Bezirkssportanlage Hubertusburg wird umgestaltet: Aus dem Großfeld-Kunstrasenplatz entsteht ein Multifunktionsfeld, wofür etwa 450.000 Euro veranschlagt sind. Gleichzeitig erhält die Sportanlage Im Löwental auf dem Großfeld und dem Jugendplatz neuen Kunstrasen – die kombinierten Kosten betragen 520.000 Euro.
Vier weitere Anlagen bekommen neue Kunstrasenplätze. Die Bezirkssportanlagen Buderusstraße, Am Krausen Bäumchen und Lichtenhorst erhalten jeweils erneuerte Großfelder, wobei jedes Projekt rund 280.000 Euro kostet. Im Sportpark Am Hallo wird zudem die synthetische Laufbahn für etwa 360.000 Euro saniert.
Die Modernisierungen sollen Schlüsselstandorte des Essener Sports auf den neuesten Stand bringen. Dazu zählen Kunstrasenerneuerungen, verbesserte Zuschauerbereiche und neue Leichtathletikeinrichtungen. Die Arbeiten sollen in den kommenden Monaten beginnen, wobei die Fertigstellung je nach Standort unterschiedlich ausfällt.






