Essen plant neue Gestaltungssatzung für eine lebendigere Innenstadt
Kristiane DippelEssen plant neue Gestaltungssatzung für eine lebendigere Innenstadt
Essen arbeitet an einer neuen Gestaltungssatzung für die Innenstadt
Essen entwickelt eine neue städtebauliche Gestaltungssatzung, um das Zentrum attraktiver und lebenswerter zu machen. Die Pläne sind Teil der Initiative "Zukunft.Essen.Innenstadt", mit der die Stadt die Innenstadt nachhaltig aufwertet. Nun bittet die Verwaltung Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende um ihre Meinung.
Auf dem städtischen Portal wurde der Entwurf für die Satzung veröffentlicht, die künftig Vorgaben für Fassadengestaltungen, Schaufenster, Werbeschilder und Außenbestuhlungen festlegt. Die Richtlinien werden maßgeblich prägen, wie das Zentrum in Zukunft aussieht und funktioniert.
Ein Workshop für geladene Gastronomen, Einzelhändler und Immobilienbesitzer findet am Donnerstag, 26. März, statt. In dieser Präsenzveranstaltung können wichtige Akteure ihr Feedback einbringen, bevor die nächsten Schritte folgen.
Für eine breitere Beteiligung startet am Freitag, 27. März, eine Online-Umfrage, die bis Freitag, 24. April, läuft. Interessierte können ihre Ansichten unter www.ourwebsite/innstadt-gestaltungssatzung äußern. Die rechtliche Grundlage für die Satzung bildet § 89 der Bauordnung für Nordrhein-Westfalen (BauO NRW).
Alle eingereichten Stellungnahmen fließen in die Finalisierung der Satzung ein, die die Stadt bis Ende des Jahres abschließen will. Die neuen Regeln werden künftig steuern, wie sich Essens Innenstadt in Sachen Optik und Nutzbarkeit entwickelt. Bürger und Gewerbetreibende haben noch bis zum 24. April Zeit, ihre Ideen einzubringen, bevor die endgültige Fassung beschlossen wird. Die Fertigstellung der Satzung ist für späteres Jahr 2025 geplant.






