Essens OB Kufen diskutiert über bessere Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten
Kristiane DippelEssens OB Kufen diskutiert über bessere Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten
Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm an einer zentralen Diskussionsrunde zur Integration von Zugewanderten in den Arbeitsmarkt teil. Die Veranstaltung NRW.integrativ – Vor Ort gemeinsam handeln fand am 4. Dezember 2025 statt. An seiner Seite war Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.
Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion standen konkrete Maßnahmen, um Zuwanderern den Einstieg in den Beruf zu erleichtern. Unternehmen, Kommunen und Arbeitsagenturen erörterten, wie sie künftig noch enger zusammenarbeiten können.
Kufen betonte während der Diskussion, dass die Integration in den Arbeitsmarkt nur gemeinsam gelingen könne. Er bezeichnete dies als gemeinsame Aufgabe von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Der Oberbürgermeister dankte zudem den Organisatoren und erklärte, der Austausch habe den Integrationsbemühungen Essens neuen Schwung verliehen.
Als Beispiele für Fortschritte in Essen nannte Kufen die Jugendberufsagentur und die Servicestelle Wirtschaft und Migration. Diese Einrichtungen arbeiten – zusammen mit dem städtischen Integrationszentrum und dem Jobcenter – daran, die Vernetzung zwischen Zugewanderten und Arbeitgebern zu stärken.
Die landesweite Initiative, die hinter der Veranstaltung steht, verbindet Kommunen, Unternehmen und Arbeitsvermittlungen. Ihr Ziel ist es, Zuwanderern den Weg in Ausbildung und dauerhafte Beschäftigung zu ebnen. Anhand von Praxisbeispielen zeigte die Runde auf, wie solche Partnerschaften Chancen eröffnen können.
Die Veranstaltung unterstrich, wie wichtig die fortlaufende Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor ist. Essener Programme wie die Jugendberufsagentur beweisen bereits, dass gezielte Förderung wirkt. Künftig will die Stadt diese Netzwerke weiter ausbauen, um noch mehr Zugewanderten den Berufseinstieg zu ermöglichen.






