24 April 2026, 16:21

Finanzierungslücke bedroht Notfalleinsätze ohne Patiententransport in Millionenhöhe

Ambulanz auf der Seite der Straße vor einem Gebäude mit Krankenhausschild geparkt.

Finanzierungslücke bedroht Notfalleinsätze ohne Patiententransport in Millionenhöhe

Lokale Behörden drängen auf eine langfristige Finanzierungslösung für Notfalleinsätze ohne Patiententransport. Bei diesen Fällen handelt es sich um Rettungsdiensteinsätze, bei denen Patienten zwar medizinische Hilfe benötigen, aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden müssen. Ohne ein stabiles Finanzierungskonzept droht dem System jedoch eine jährliche Finanzierungslücke in Höhe von mehreren zehn Millionen Euro.

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Notfalleinsätze ohne Transport spielen eine entscheidende Rolle in der Patientenversorgung. Sie stellen sicher, dass Menschen dringend medizinisch behandelt werden, ohne dass unnötige Krankenhausbesuche anfallen. Dennoch bleiben diese Einsätze trotz ihrer Bedeutung chronisch unterfinanziert.

Verhandlungen zwischen Krankenkassen und kommunalen Rettungsdiensten sind immer wieder gescheitert. Bisher gab es keine Einigung darüber, wer die Kosten übernehmen soll. Die Behörden warnen, dass eine direkte Abrechnung mit den Patienten unpraktikabel und ungerecht wäre.

Martin Murrack, der Stadtdirektor, betonte, dass der Zugang zu Notfallversorgung nicht von Haushaltsfragen abhängen dürfe. Er forderte eine einheitliche und nachhaltige Lösung. Die zuverlässigste Lösung wäre laut Beamten eine Änderung des Bundesrechts. Durch die Verankerung der Notfallrettung im Sozialgesetzbuch würde das System rechtliche Klarheit und finanzielle Stabilität erhalten.

Die Wiederaufnahme der gesetzgeberischen Arbeit zu diesem Thema würde einen fairen und dauerhaften Rahmen schaffen. Sie würde sowohl Kommunen als auch Bürger vor künftigen Finanzierungskrisen schützen.

Die aktuelle Blockade setzt die Rettungsdienste einem schweren finanziellen Druck aus. Eine Gesetzesänderung würde die Finanzierung sichern und den Zugang zu lebenswichtiger Versorgung erhalten. Ohne Handeln könnte das Defizit zu Kürzungen bei essenziellen Rettungsdienstleistungen in der gesamten Region führen.

Quelle