Kölner Stadtrat streitet über Umbenennung von Spielplätzen in "Spiel- und Aktivitätsbereiche"
Nina PohlKölner Stadtrat streitet über Umbenennung von Spielplätzen in "Spiel- und Aktivitätsbereiche"
Der Kölner Stadtrat wird bald über eine geplante Änderung der Beschilderung auf Spielplätzen debattieren. Der Vorschlag sieht vor, den Begriff „Spielplatz“ durch „Spiel- und Aktivitätsbereich“ zu ersetzen, um Jugendliche besser einzubeziehen. Die Diskussion ist für den 4. September angesetzt.
Die Idee zur Aktualisierung der Schilder entstand vor zwei Jahren. Damals stimmte der Jugendhilfeausschuss einstimmig für die Änderung. Die Stadtverwaltung argumentiert, dass der Begriff „Spielplatz“ ältere Kinder nicht ausreichend repräsentiert, während die neue Bezeichnung inklusiver sein soll.
Bürgermeisterin Henriette Reker hat sich gegen die Umbenennung ausgesprochen. Sie hält die Debatte für unnötig und möchte, dass der Rat die endgültige Entscheidung trifft. Ihre Haltung steht damit im Kontrast zur früheren einstimmigen Zustimmung des Ausschusses.
Der Stadtrat wird den Vorschlag in seiner nächsten Sitzung behandeln. Bei einer Annahme könnten die Spielplatzschilder in ganz Köln aktualisiert werden, um den weiter gefassten Begriff widerzuspiegeln. Die Änderung würde das Ende einer langjährigen Diskussion markieren.






