Lünen stärkt Vormünder und Pflegeeltern mit Fachwissen für Kinder in Not
Nina PohlLünen stärkt Vormünder und Pflegeeltern mit Fachwissen für Kinder in Not
Ehrenamtliche Vormünder und Pflegeeltern aus Lünen haben kürzlich an einer Schulung teilgenommen, um ihr Verständnis für das deutsche Jugendhilfesystem zu vertiefen. Der Workshop, der am 22. April stattfand, behandelte rechtliche und pädagogische Grundlagen und förderte gleichzeitig den Austausch unter den Teilnehmenden. Die Organisatoren planen nun, die Initiative auszubauen, um mehr lokale Freiwillige zu gewinnen.
Die Fortbildung wurde von Fachkräften des Kinderheims Erziehungshilfen Werne (KEW gGmbH) geleitet. Themen waren unter anderem die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Erstellung von Hilfeplänen sowie die Rechte von Kindern und leiblichen Eltern. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Biografiearbeit, die jungen Menschen helfen soll, ein stärkeres Identitätsgefühl zu entwickeln.
Die Teilnehmenden diskutierten zudem, wie sie schwierige Situationen souveräner meistern können. Viele Pflegeeltern in Lünen übernehmen bereits die gesetzliche Vormundschaft für die Kinder, die sie betreuen. Die Stadt möchte das Programm weiter ausbauen, indem sie mehr Bürgerinnen und Bürger für diese wichtigen Aufgaben gewinnt.
Interessierte, die sich als Vormünder engagieren möchten, können sich bei den örtlichen Behörden über weitere Details informieren.
Die Schulung vermittelte den Freiwilligen praxisnahes Wissen und ermöglichte den Austausch untereinander. Mit der geplanten Erweiterung der Initiative in Lünen könnte künftig mehr Kindern in Not Unterstützung zukommen. Weitere Informationen erhalten alle, die sich für eine Tätigkeit als Vormund oder Pflegeeltern interessieren.






