27 April 2026, 20:21

Mietanstieg in NRW bremst sich 2023 deutlich ab – ist die Wende da?

Plakat bewirbt Bergbahn, Deutschland als elektrischen Stadt, zeigt Gebäude, Bäume, Hügel und beschreibenden Text.

Mietenanstieg in NRW verliert an Dynamik - Mietanstieg in NRW bremst sich 2023 deutlich ab – ist die Wende da?

Mieten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen Juli und September 2023 nur noch um 0,7 Prozent – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum Vorquartal, als die Preise um 0,9 Prozent zulegten. Die aktuellen Zahlen deuten darauf hin, dass der Mietanstieg in den Großstädten der Region nahezu zum Stillstand gekommen ist.

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Der Greix-Mietindex, der die Angebotsmieten in 37 deutschen Städten erfasst, bestätigt den bescheidenen Anstieg. Inflationsbereinigt fällt der tatsächliche Zuwachs sogar noch geringer aus. Im Jahresvergleich kletterten die Mieten im Land um 4 Prozent – der niedrigste jährliche Anstieg seit Ende 2021.

Düsseldorf verzeichnete den zweitstärksten Mietanstieg unter den acht größten Städten Deutschlands mit einem Plus von 0,7 Prozent. Die durchschnittliche Kaltmiete lag dort im dritten Quartal 2023 bei 14,40 Euro pro Quadratmeter. Das benachbarte Köln erreichte mit 15,21 Euro ein ähnliches Niveau.

Dagegen blieben die Mieten in Gelsenkirchen (7,42 Euro) und Duisburg (8,21 Euro) deutlich niedriger. Viele Mieter in der Region können sich weitere Erhöhungen kaum noch leisten – andere sind schlicht nicht bereit, mehr zu zahlen. Das verschärft den Druck auf einen ohnehin angespannten Wohnungsmarkt.

Die jüngsten Daten zeigen eine klare Abkühlung beim Mietanstieg in Nordrhein-Westfalen. Da die Inflation die realen Zuwächse auffrisst, ist die finanzielle Belastung für Mieter geringer als in den Vorjahren. Der Trend könnte auf eine Wende am Wohnungsmarkt hindeuten – nach Jahren mit deutlich stärkeren Steigerungen.

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