Mönchengladbach plant radikalen Kaderumbruch nach historischer Bundesliga-Krise
Christoph DöhnMönchengladbach plant radikalen Kaderumbruch nach historischer Bundesliga-Krise
Borussia Mönchengladbach plant bis zum nächsten Sommer einen umfassenden Kaderumbruch. Der Verein kämpft in der Bundesliga und hat in zwei Spielzeiten kein Ligaspiel in 15 Partien gewonnen. Mit dem schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte in der Bundesliga stehen nun Veränderungen bevor.
Der neue Sportdirektor Rouven Schröder will das Team bereits im Wintertransferfenster verstärken. Im Rahmen der Umstrukturierung könnten mehrere Spieler den Verein verlassen. Linksverteidiger Luca Netz könnte verkauft werden, um vor Ablauf seines Vertrages noch eine Ablösesumme zu erzielen. Auch Verteidiger Joe Scally gehört zu den möglichen Abgängen.
Torhüter Jonas Omlin gilt laut Berichten als überzählig und könnte bei einem passenden Angebot den Verein verlassen. Ebenfalls vor einem Abschied stehen könnten Innenverteidiger Marvin Friedrich, Stürmer Grant-Leon Ranos und Mittelfeldspieler Oscar Fraulo. Wie die Bild berichtet, hat nur Fraulo realistische Chancen auf eine Vertragsverlängerung.
Trotz der schwachen Liga-Bilanz gelang Mönchengladbach in dieser Saison immerhin zwei Siege im DFB-Pokal. Das Wintertransferfenster wird entscheidend sein, um den Kader neu aufzustellen und die Leistungen zu verbessern. Die anhaltende Krise hat den Verein gezwungen, seine Kaderstrategie zu überdenken. Während mehrere Spieler um ihre Zukunft bangen, arbeitet Schröder am Wiederaufbau. Die Transfers im Januar werden zeigen, ob es Mönchengladbach gelingt, die Saison noch zu wenden.






