23 June 2026, 18:20

Notunterkunft in Hamm-Heessen schließt im Oktober – was passiert mit den Geflüchteten?

'Wir sind gut vorbereitet'

Notunterkunft in Hamm-Heessen schließt im Oktober – was passiert mit den Geflüchteten?

Die Bezirksregierung Arnsberg wird die Notunterkunft für Geflüchtete in der Alfred-Fischer-Halle in Hamm-Heessen zum 1. Oktober schließen. Die Entscheidung fällt, da der Mietvertrag für die Einrichtung Ende September ausläuft. Die Stadt Hamm hat bestätigt, dass sie Ersatzunterkünfte für die Betroffenen bereitstellen wird.

Die Alfred-Fischer-Halle diente seit Ende 2023 als vorübergehende Unterkunft und beherbergte etwa 150 Menschen. Nach der Schließung werden die Bewohner in andere Einrichtungen innerhalb des Kreises umgesiedelt. Da die Stadt seit fast zwei Jahren keine neuen Geflüchteten zugewiesen bekommen hat, stehen ausreichend Kapazitäten an anderen Standorten zur Verfügung.

Sobald die Bewohner ausgezogen sind, beginnen die Arbeiten zum Rückbau, zur Einlagerung der Materialien und zur Renovierung der Halle. Die Stadt verfügt über die gesamte notwendige Ausstattung, um das Gebäude innerhalb von 72 Stunden wieder in eine Veranstaltungsstätte umzuwandeln, falls erforderlich. Bürgermeister Marc Herter begrüßt die Möglichkeit, die Halle wieder der öffentlichen Nutzung zugänglich zu machen.

Durch die Schließung werden rund 240 Plätze in Gemeinschaftsunterkünften des Kreises frei. Die Stadt Hamm bleibt jedoch bereit, würdevollen Wohnraum für alle Bedürftigen bereitzustellen. Die Alfred-Fischer-Halle soll künftig wieder ihrem ursprünglichen Zweck als Veranstaltungsort dienen.

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