Deutschland und Niederlande stärken grenzüberschreitende Polizeiarbeit gegen Kriminalität und Migration
Christoph DöhnDeutschland und Niederlande stärken grenzüberschreitende Polizeiarbeit gegen Kriminalität und Migration
Die grenzüberschreitende Polizeizusammenarbeit zwischen Deutschland und den Niederlanden hat Anfang Oktober einen weiteren wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Hochrangige Vertreter der niederländischen Königlichen Marechaussee und der deutschen Bundespolizei trafen sich, um gemeinsame Herausforderungen wie irreguläre Migration und Kriminalität zu erörtern. Die Gespräche waren Teil einer langjährigen Partnerschaft, die auf eine engere Sicherheit entlang der gemeinsamen Grenze abzielt.
Das Gemeinsame Verbindungsbüro in Goch dient als zentrale Koordinationsstelle zwischen beiden Ländern. Diese Einrichtung ermöglicht eine reibungslose Kommunikation und gemeinsame Einsätze über die deutsch-niederländische Grenze hinweg.
Am 1. Oktober 2025 kamen leitende Vertreter der Königlichen Marechaussee sowie der Bundespolizeidirektionen Hannover und Sankt Augustin zusammen, um aktuelle Themen zu besprechen. Im Mittelpunkt standen die Bewältigung temporärer Grenzkontrollen sowie die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität, insbesondere der irregulären Migration.
Die Zusammenarbeit wird durch das Interreg-Programm Deutschland-Niederlande und die Europäische Union gefördert. Finanziert wird unter anderem das Projekt "Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Grenzschutzeinheiten der Königlichen Marechaussee und den Bundespolizeidirektionen Hannover und Sankt Augustin", das die jahrzehntelange Kooperation der Behörden weiter festigt.
Das Treffen unterstrich die Notwendigkeit einer fortgesetzten Abstimmung, besonders angesichts der vorübergehenden Grenzkontrollen. Beide Behörden werden auch künftig eng zusammenarbeiten, um Kriminalität und Migrationsherausforderungen entlang der gemeinsamen Grenze zu bewältigen. Die Partnerschaft bleibt ein zentraler Baustein der regionalen Sicherheitsbemühungen.






