01 May 2026, 20:19

Dülmen-Merfeld setzt auf Lächeln-Blitzgerät für mehr Sicherheit an Zebrastreifen

Schwarzes und weißes Foto von Kindern, die eine Straße an einer Fußgängerüberquerung überqueren, mit Fußgängern in der Nähe, einem Verkehrssignalmast im Vordergrund und strukturellen Säulen mit Deckenleuchten im Hintergrund.

Dülmen-Merfeld setzt auf Lächeln-Blitzgerät für mehr Sicherheit an Zebrastreifen

Neues „Lächeln-Blitzgerät“ in Dülmen-Merfeld soll Sicherheit an Zebrastreifen erhöhen

An der Rekener Straße in Dülmen-Merfeld wurde ein sogenanntes Lächeln-Blitzgerät installiert, um die Sicherheit in der Nähe eines Fußgängerüberwegs zu verbessern. Die Anlage zeigt Autofahrern, die sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten, ein grünes, lächelndes Gesicht – wer zu schnell fährt, sieht stattdessen ein rotes, missmutiges Symbol. Die Maßnahme ist Teil verstärkter Bemühungen der örtlichen Polizei, die besonders jungen Kindern zugutekommen soll, die täglich den Überweg nutzen.

Verkehrserziehung für Kindergartenkinder

Am 28. Oktober 2021 trafen sich Verkehrspolizisten und Sicherheitsexperten mit Kindern des St.-Antonius-Kindergartens, um ihnen das richtige Verhalten im Straßenverkehr beizubringen. Bei der Aktion ging es um praktische Übungen sowie um die Themen Sichtbarkeit und Regeln beim Überqueren der Straße.

Polizeiobermeisterin Anja Maaßen und die Verkehrsicherheitsberaterin Eva-Maria Gallus leiteten die Veranstaltung direkt am Zebrastreifen. Sie erklärten den Kindern, wie man sich beim Überqueren richtig verhält und warum es wichtig ist, von Autofahrern frühzeitig gesehen zu werden. Anschließend durften die Kinder das Gelernte gleich in der Praxis anwenden und die Straße unter realen Bedingungen überqueren.

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Gleichzeitig rief die Polizei die Autofahrer dazu auf, in der Nähe von Fußgängerüberwegen besonders aufmerksam zu sein. Gerade kleine Kinder hätten oft Schwierigkeiten, die Geschwindigkeit von Fahrzeugen einzuschätzen oder bewegte von geparkten Autos zu unterscheiden. Geduld und Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer seien entscheidend, um Unfälle zu vermeiden.

Präventionsprogramm im Kreis Coesfeld

Solche Verkehrsicherheitstrainings sind Teil eines umfassenden Programms im Kreis Coesfeld. Regelmäßig besuchen Beamte Kindergärten und Grundschulen, um den Kindern mögliche Gefahren zu verdeutlichen und ihnen zu zeigen, wie sie im Straßenverkehr besser sichtbar bleiben.

Das Lächeln-Blitzgerät dient dabei als tägliche Erinnerung an die Autofahrer, das Tempo zu reduzieren und besonders auf Fußgänger – vor allem auf die jüngsten – zu achten. Ziel der neuen Geschwindigkeitsanzeige und der laufenden Polizeiaktionen ist es, die Risiken für Kinder an Zebrastreifen zu verringern. Wer sich an die Vorgaben hält, erhält eine positive Rückmeldung, während Raser eine deutliche Warnung sehen. Gleichzeitig lernen die jungen Fußgänger in praktischen Übungen, wie sie sich sicher im Verkehr bewegen.

Quelle