Kanye Wests Europa-Tour scheitert an Hitlers Lob und Antisemitismus-Vorwürfen
Christoph DöhnKanye Wests Europa-Tour scheitert an Hitlers Lob und Antisemitismus-Vorwürfen
Die geplanten Konzerte von Kanye West in Polen und Großbritannien wurden nach massiver Kritik an seinen umstrittenen Äußerungen abgesagt. Der Rapper, der für die Verherrlichung Adolf Hitlers und antisemitische Bemerkungen bekannt ist, stieß bei Behörden und Veranstaltungsorten auf Widerstand. Polens Kulturministerin verurteilte sein Verhalten als unvereinbar mit den Werten des Landes.
Die Absagen begannen, als die britische Regierung West die Einreise verweigerte. Daraufhin wurde sein geplanter Auftritt bei einem Musikfestival in London gestrichen. Kurz darauf zog auch ein polnisches Stadion, das ihn am 19. Juni hätte empfangen sollen, seine Unterstützung zurück.
Polens Kulturministerin Marta Cienkowska erklärte öffentlich, Wests Handlungen stünden im Widerspruch zu den nationalen Grundsätzen. Seine Geschichte provokativer Aussagen – darunter Lob für Hitler und wiederholte antisemitische Ausfälle – hat ihm in den letzten Jahren Fans und wichtige Sponsorenverträge gekostet.
Trotz der Rückschläge wird West am 11. Juli 2023 in Tirana, Albanien, auftreten. Die Veranstaltung soll in einer speziell errichteten Arena mit Platz für 60.000 Besucher stattfinden.
Die Absagen in Polen und Großbritannien sind die jüngsten Folgen von Wests spalterischer Rhetorik. Sein verbleibendes Konzert in Albanien wird wie geplant durchgeführt, wobei die Organisatoren eine Großveranstaltung vorbereiten. Das öffentliche Image des Rappers leidet weiterhin unter seinen wiederholten Eklats.






