17 March 2026, 20:17

Karlspreis-Vorstand wächst: Fünf neue Mitglieder für die europäische Einheit

Altes Dokument mit der Aufschrift "Johann Wolfgang von Goethes Wiener Vertrag, 1777" in einem goldenen Rahmen mit einem Wappen.

Karlspreis-Vorstand wächst: Fünf neue Mitglieder für die europäische Einheit

Die Gesellschaft zur Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen hat ihren Vorstand erweitert. Fünf neue Mitglieder sind hinzugekommen, um die langjährige Mission der Organisation zur Förderung der europäischen Einheit zu stärken. Der Preis selbst bleibt eine der renommiertesten Auszeichnungen für Verdienste um Europa und wird seit 1950 jährlich verliehen.

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Der Vorstand spielt eine zentrale Rolle bei der Auswahl der Karlspreisträger:innen und der Organisation der jährlichen Feierlichkeiten. Die Verleihung findet traditionell an Christi Himmelfahrt im historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses statt. Die neu berufenen Mitglieder – Dr. Margrethe Schmeer (CDU), Hermann Josef Pilgram (Bündnis 90/Die Grünen), Fabia Kehren (SPD), Sabine Scholt und Hermann Gröhe – wurden gemäß den satzungsgemäßen Regeln der Gesellschaft gewählt.

Ihre Ernennung soll das Engagement der Gesellschaft für die europäische Integration und die Werte der Europäischen Union weiter festigen. Der Vorstand lehnte kürzlich zudem Vorschläge der AfD und DIE LINKE ab, da diese mit der klar pro-europäischen Ausrichtung der Gesellschaft unvereinbar seien.

Unterdessen geht der Karlspreis 2026 an Mario Draghi, der für seine Verdienste bei der Stabilisierung der Eurozone durch die Politik der EZB sowie für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der EU während seiner Amtszeit als italienischer Ministerpräsident ausgezeichnet wird. Ein neu eingerichteter Projektfonds in Höhe von einer Million Euro könnte Initiativen fördern, die an seine Arbeit anknüpfen – konkrete Pläne hierzu sind Stand März 2026 jedoch noch nicht bekannt.

Der erweiterte Vorstand wird künftig die Auswahl der Preisträger:innen sowie die jährliche Verleihung begleiten. Die Gesellschaft bleibt ihrer Mission treu, Persönlichkeiten zu ehren, die sich um die europäische Einheit verdient machen. Die Preisverleihung 2026 wird erneut in Aachen stattfinden und damit eine Tradition fortführen, die seit über sieben Jahrzehnten besteht.

Quelle